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	<title>automated conformance GmbH</title>
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	<description>Software- und Ingenieurdienstleistungen für sicherheitskritische Produkte</description>
	<lastBuildDate>Wed, 29 Oct 2025 15:06:15 +0000</lastBuildDate>
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	<title>automated conformance GmbH</title>
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	<item>
		<title>17. Wie Prozess- und Produktkonformität hinsichtlich Funktionaler Sicherheit und Cybersecurity erreicht werden kann</title>
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		<dc:creator><![CDATA[reinschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Oct 2025 17:35:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Firmen AutoFusa Consultancy Services Pvt Limited aus Bengaluru, Indien, und automated conformance GmbH aus Nürnberg, Deutschland, arbeiten zusammen und machen ihren Kunden ein umfassendes Angebot an Schulungen, Beratungen und praktischen Ingenieurdienstleistungen, die dazu beitragen, Prozess- und Produktkonformität bezüglich der relevanten Standards für funktionale Sicherheit und Cybersecurity zu erreichen. Die beiden Unternehmen haben jeweils ein spezielles Software-Tool entwickelt: Das AutoPro-Tool von AutoFuSa, für die Einhaltung von Prozessen und die autoConform® Software für ein normkonformes Produktdesign.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://autoconformance.com/wie-fusi-und-cybersec-prozess-und-produktkonformitaet-erreicht-werden-kann/">17. Wie Prozess- und Produktkonformität hinsichtlich Funktionaler Sicherheit und Cybersecurity erreicht werden kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://autoconformance.com">automated conformance GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>1. Einleitung</h2>
<p>Sicherheitsbezogene und sicherheitskritische Produkte müssen nach branchenspezifischen Standards für funktionale Sicherheit und Informationssicherheit („Cybersecurity“) entwickelt werden. Für die Automobilindustrie sind dies die ISO 26262 und die ISO 21434.</p>
<p>Alle Normen für funktionale Sicherheit und Cybersecurity stellen Anforderungen an</p>
<ul>
<li>den Produktentwicklungsprozess und</li>
<li>Arbeitsergebnisse, die nachweisen, dass das Produkt zuverlässig ist und keine Sicherheitsziele während der bestimmungsgemäßen Verwendung des Produkts oder bei vorhersehbarem Produktmissbrauch verletzt werden können.</li>
</ul>
<p>Die Anzahl der Anforderungen, die durch diese Normen gestellt werden, ist beträchtlich, und die einzelnen Anforderungen lassen Interpretationsspielräume. Es ist deshalb schwierig, diese Normen vollständig und korrekt anzuwenden. Noch schwieriger ist es, ein Produktentwicklungsprojekt vollständig normkonform UND effizient durchzuführen.</p>
<p>Deshalb arbeiten</p>
<ul>
<li><strong>AutoFusa Consultancy Services Pvt Limited</strong> aus Bengaluru, Indien, und</li>
<li><strong>automated conformance GmbH</strong> aus Nürnberg, Deutschland,</li>
</ul>
<p>zusammen, um ihren Kunden ein umfassendes Angebot an Schulungen, Beratungen und praktischen Ingenieurdienstleistungen anzubieten, die dazu beitragen, die Prozess- und Produktkonformität mit den relevanten Standards für funktionale Sicherheit und Cybersecurity zu erreichen. Die beiden Unternehmen haben jeweils ein spezielles Software-Tool entwickelt:</p>
<ul>
<li>das <strong>AutoPro-Tool</strong><strong>, </strong>von AutoFuSa, für die Einhaltung von Prozessen und</li>
<li>die <strong>autoConform® Software </strong>für ein normkonformes Produktdesign.</li>
</ul>
<p>In Abschnitt 2 wird beschrieben, wie das AutoPro-Tool eine effiziente Prozesskonformität ermöglicht. Analog dazu wird in Abschnitt 3 beschrieben, wie die autoConform® Software eine effiziente Produktdesignkonformität ermöglicht. In Abschnitt 4 werden abschließend die Vorteile und der Nutzen dieser Software-Tools bei der Produktentwicklung zusammengefasst.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #333333; font-size: 26px; font-weight: bold;">2. Prozesskonformität mit Hilfe des AutoPro-Tools</span></p>
<p>Das AutoPro-Tool stellt den V-Modell-basierten Prozessablauf der Produktentwicklung nach ISO 26262 dar. Abb. 1 zeigt diesen Prozessablauf für die &#8222;Konzeptphase&#8220; nach ISO2626-3. Sobald die Ergebnisdokumente (FSC und FSC-Verifizierungsbericht) erstellt wurden, werden sie in den Ausgabebereich des AutoPro-Tools hochgeladen. Im Tool werden diese Ergebnisdokumente automatisch überall dort angezeigt, wo sie als Eingangsdokumente verwendet werden. Der Status jedes Dokuments wird durch die jeweilige Farbdarstellung angezeigt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_0">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img fetchpriority="high" decoding="async" width="992" height="315" src="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/10/Bild1.png" alt="" title="Bild1" srcset="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/10/Bild1.png 992w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/10/Bild1-980x311.png 980w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/10/Bild1-480x152.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 992px, 100vw" class="wp-image-1918" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_2  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Abb. 1: ISO 26262 Konzeptphase Prozess und Arbeitsprodukte im AutoPro-Tool. <br />© AutoFusa Beratungsdienste Pvt Limited</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Das AutoPro-Tool ist serverbasiert und wird beim Kunden installiert. Das Tool bietet die Möglichkeit, externe Stakeholder über Webschnittstellen mit vollständig konfigurierbaren Zugriffsrechten zu verbinden, die der ISO 27001:2022 entsprechen. Dies hilft dem Product Owner, andere Stakeholder effektiv zu managen, wie in Abb. 2 gezeigt.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_1">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="596" height="335" src="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/10/Abb2.png" alt="" title="Abb2" srcset="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/10/Abb2.png 596w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/10/Abb2-480x270.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 596px, 100vw" class="wp-image-1895" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_4  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Abb. 2: Anbindung verschiedener Stakeholder an das AutoPro-Tool. <br />© AutoFusa Beratungsdienste Pvt Limited</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_5  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2></h2>
<h2>3. <strong>Befüllung der Produktdesign-Dokumente mit Hilfe der autoConform® Software</strong></h2>
<p>Die autoConform® Software ermöglicht die halbautomatische Erstellung des Inhalts aller Arbeitsprodukte auf der linken Seite des V-Modells sowie der Testfallspezifikationen auf der rechten Seite des V-Modells. Die Anzahl der benötigten Arbeitsprodukte hängt von der Anzahl der Architekturebenen des zu entwickelnden Produkts ab. Abb. 3 zeigt das V-Modell für ein Produkt mit mit ingesamt vier Architekturebenen, die sich aufteilen in zwei Systemebenen (in der Abbildung als &#8222;Produkt- oder Systemebene&#8220; und als &#8222;Subsystemebene&#8220; bezeichnet), eine Hardwareebene und eine Softwareebene.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_2">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img decoding="async" width="496" height="221" src="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/10/Abb3.png" alt="" title="Abb3" srcset="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/10/Abb3.png 496w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/10/Abb3-480x214.png 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 496px, 100vw" class="wp-image-1896" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_6  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Abb. 3: V-Modell für ein Produkt mit 4 Architekturebenen plus der übergeordneten Ebene des Produktkontexts.<br />© automated conformance GmbH</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_7  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Auf der linken Seite des V werden auf jeder Architekturebene</p>
<ul>
<li>eine Spezifikation für den architektonischen Entwurf (in Form eines Spezifikationsdokuments und eines Schnittstellendokuments),</li>
<li>ein Architekturmodell,</li>
<li>Sicherheitsanalysen (d. h. HARA auf oberster Ebene; FTA, DFMEA und DFA auf allen anderen Ebenen; FMEDA auf der E/E-Hardware-Ebene) und</li>
<li>Anforderungsspezifikationen</li>
</ul>
<p>benötigt. Abb. 4 listet alle diese Arbeitsergebnisse für ein Produkt mit 4 Architekturebenen auf. Wie in der Abbildung dargestellt, sind das ingesamt 48 Dokumente. In Abb. 4 heißt es aber auch, dass nur 10 verschiedene Dokumenttypen als Vorlagen für all diese Arbeitsprodukte ausreichen. Mit Hilfe der autoConform® Software werden die Inhalte der Arbeitsergebnisse halbautomatisch &#8222;top-down&#8220; erstellt, was um ein Vielfaches schneller ist als eine rein manuelle Erstellung.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_3">
				
				
				
				
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			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_8  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Abb. 4: Arbeitsprodukte auf der linken Seite des V-Modells für ein Produkt mit 4 Architekturebenen.<br />© automated conformance GmbH</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2></h2>
<h2>4. <strong>Vorteile und Nutzen</strong></h2>
<p>Wie ermöglichen das AutoPro-Tool und die autoConform® Software ihren Kunden, FuSa- und Cybersec-Prozess- und Produktkonformität auf systematische und einfache Weise zu erreichen?</p>
<p>Das AutoPro-Tool bietet eine integrierte Prozess- und Dokumentationsumgebung. Die Hauptvorteile des Tools bestehen darin, dass es</p>
<ul>
<li>das Team durch den durch die Produktarchitektur und den FuSa-Standard definierten Workflow führt,</li>
<li>einen aktuellen Status der Prozesskonformität während der Projektdurchführung bietet und</li>
<li>den Aufwand und die Dauer von Statusbewertungen und Audits reduziert.</li>
</ul>
<p>Die autoConform® Software ermöglicht eine halbautomatische Erstellung der Inhalte aller technischen Arbeitsprodukte des V-Modells, einschließlich der bidirektionalen Rückverfolgbarkeit zwischen den Arbeitsprodukten. Detaillierte Konstruktionsspezifikationen und Prüfberichte werden von der autoConform® Software nicht abgedeckt. Diese Arbeitsergebnisse werden in der Regel mit Hilfe von CAD- und Testwerkzeugen erstellt.</p>
<p>Die Erstellung von Design- und Designanalyse-Dokumenten mit Hilfe der autoConform® Software dient zwei Zwecken:</p>
<ul>
<li>Qualität: die Konsistenz der Arbeitsergebnisse und Übereinstimmung des Prozesses ihrer Erstellung mit der branchenspezifischen Norm für funktionale Sicherheit (e.g. ISO 26262) und</li>
<li>Zeit: Minimierung des Zeit- und Arbeitsaufwands, der für Erstellung, Überprüfung/Review und Finalisierung aller Arbeitsprodukte erforderlich ist.</li>
</ul>
<p>Merkmal (i) minimiert produktbezogene Risiken, während Merkmal (ii) die Produktentwicklungs-kosten und die Markteinführungszeit reduziert.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://autoconformance.com/wie-fusi-und-cybersec-prozess-und-produktkonformitaet-erreicht-werden-kann/">17. Wie Prozess- und Produktkonformität hinsichtlich Funktionaler Sicherheit und Cybersecurity erreicht werden kann</a> erschien zuerst auf <a href="https://autoconformance.com">automated conformance GmbH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>16. Wie kann der V-Modell-Ablauf iterationsfrei definiert werden?</title>
		<link>https://autoconformance.com/wie-kann-der-v-modell-ablauf-iterationsfrei-definiert-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[reinschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2025 15:14:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://autoconformance.com/?p=1809</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der iterationsfreie V-Modell-Ablauf ist einer der wesentlichen Schlüssel, um den Produktentwicklungsprozess wesentlich zu beschleunigen. Erfahren Sie hier, wie ein solcher iterationsfreier Ablauf definiert werden kann und was die Voraussetzungen dafür sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://autoconformance.com/wie-kann-der-v-modell-ablauf-iterationsfrei-definiert-werden/">16. Wie kann der V-Modell-Ablauf iterationsfrei definiert werden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://autoconformance.com">automated conformance GmbH</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>1. Einleitung</h2>
<p>Funktionale Sicherheitsnormen setzen voraus, dass die Entwicklung eines sicherheitsbezogenen oder sicherheitskritischen Produkts nach dem V-Modell erfolgt. Abb. 1 zeigt dieses V-Modell in der Form, wie es der autoConform®-Methodik und der autoConform®-Software zugrunde liegt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_4">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="902" height="407" src="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/V-Modell.png" alt="" title="V-Modell" srcset="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/V-Modell.png 902w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/V-Modell-480x217.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 902px, 100vw" class="wp-image-1754" /></span>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Abb. 1: Systementwicklungs-V-Modell der autoConform®-Methodik und -Software</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In diesem Beitrag geht es darum, wie Inhalte und Reihenfolge der Arbeitsprodukte (d.h. der Dokumente) des V-Modells so definiert werden können, dass eine iterationsfreie Erstellung aller Arbeitsprodukte möglich ist.</p>
<p>Ein iterationsfreier V-Modell-Ablauf hat zwei entscheidende Vorteile.</p>
<ol>
<li>Die initiale Befüllung aller Arbeitsprodukte des V-Modells kann in einem iterationsfreien V-Modell deutlich schneller erfolgen als in einem V-Modell, das nicht iterationsfrei ist.</li>
<li>Eine Produktdesignänderung oder -korrektur, die in einem bestimmten Arbeitsprodukt des V-Modells vorgenommen wird, kann in einem iterationsfreien V-Modell nur Auswirkungen auf nachfolgende Arbeitsprodukte haben. Auf Basis der Verknüpfungen („Traces“) zwischen den Inhalten voneinander abhängiger Arbeitsprodukte können diese Auswirkungen sehr schnell vollumfänglich ermittelt werden.</li>
</ol>
<p>Mit anderen Worten:</p>
<ol>
<li>Eine Produktentwicklung nach einem iterationsfreien V-Modell ist deutlich schneller als eine Produktentwicklung nach einem nicht iterationsfreien V-Modell.</li>
<li>Die normativ geforderte „Impact Analysis“</li>
</ol>
<ul>
<li>bei Modifikation eines sicherheitskritischen Produkts oder</li>
<li>bei Verwendung eines sicherheitskritischen Produkts in einem anderen Kontext</li>
</ul>
<p>ist deutlich leichter durchzuführen, wenn die produktentwicklungsbegleitenden Dokumente einem iterationsfreien V-Modell folgen.</p>
<p>Abschnitt 2 beschreibt den iterationsfreien V-Modell-Ablauf. Abschnitt 3 fasst die Voraussetzungen für einen iterationsfreien V-Modell-Ablauf zusammen.</p>
<h2>2. Iterationsfreier V-Modell-Ablauf</h2>
<p>Der iterationsfreie V-Modell-Ablauf ist in Abb. 2 dargestellt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_5">
				
				
				
				
				<a href="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Iteration-free-V-model-workflow-scaled.png" class="et_pb_lightbox_image" title=""><span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="2560" height="1970" src="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Iteration-free-V-model-workflow-scaled.png" alt="" title="Iteration-free V-model workflow" srcset="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Iteration-free-V-model-workflow-scaled.png 2560w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Iteration-free-V-model-workflow-1280x985.png 1280w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Iteration-free-V-model-workflow-980x754.png 980w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Iteration-free-V-model-workflow-480x369.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" class="wp-image-1815" /></span></a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Abb. 2: Iterationsfreier V-Modell-Ablauf</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_13  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p> Abb. 2 stellt den V-Modell-Ablauf für ein Produkt dar, dessen Produktarchitektur aus</p>
<ul>
<li>einer Systemebene</li>
<li>n Subsystemebenen (von denen die letzte die E/E-Hardwareebene ist) und</li>
<li>2 Softwareebenen</li>
</ul>
<p>besteht. Abb. 2 zeigt damit, dass es in einer Produktarchitektur grundsätzlich beliebig viele System-, Hardware- und Softwareebenen geben kann. Im einfachsten Fall enthält die Produktarchitektur eines elektronischen Produkts mit eingebetteter Software nur eine E/E-Hardwareebene und zwei Softwareebenen (nämlich die Gesamtsoftware-Ebene und eine Softwaredetaildesign-Ebene). Alle weiteren System-, Hardware- und Softwareebenen kann es geben, muss es aber nicht geben.</p>
<p>In Abb. 2 ist der Arbeitsablauf mit grünen Pfeilen dargestellt. Der V-Modell-Ablauf beginnt links oben beim Arbeitsprodukt „Item Definition“ und dem Arbeitsprodukt „External System Interface Specification“. Diese beiden Arbeitsprodukte stehen in engem Zusammenhang miteinander und sollten zusammen erstellt werden.</p>
<p>Ähnliches gilt für die Sicherheitsanalysen „(A)SIL-Allokation“, „FTA“, „DFMEA“ und „DFA“ auf jeder Produktarchitekturebene und den aus diesen Analysen erstellen Sicherheitsanforde-rungen: auch diese Arbeitsprodukte stehen in engem Zusammenhang miteinander und sollten deshalb zusammen erstellt werden.</p>
<p>In Abb. 2 gibt es bidirektionale Pfeile nur zwischen</p>
<ul>
<li>den Design- und Interface-Spezifikationen (ganz links) und</li>
<li>den Sicherheitsanalysen (in der zweiten Block-Spalte von links).</li>
</ul>
<p>Diese Darstellung trägt der Tatsache Rechnung, dass</p>
<ul>
<li>die Sicherheitsanalysen (in der zweiten Block-Spalte von links) die Informationen aus den Design- und Interface-Spezifikationen (ganz links) benötigen und andererseits</li>
<li>Informationen wie das „(Automotive) Safety Integrity Level“, kurz „(A)SIL“, erst mit den Analysen „Hazard Analysis and Risk Assessment“ sowie „ASIL Allocation“ ermittelt und anschließend in die Design- und Interface-Spezifikationen eingetragen werden.</li>
</ul>
<p>Aus Abb. 2 ergibt sich kein eindeutiger iterationsfreier Ablauf. Es ist (theoretisch) möglich, zuerst die Blockspalte ganz links (Design- und Interface-Spezifikationen) in Abb. 2 von oben nach unten zu bearbeiten, anschließend die zweite Blockspalte von links (Sicherheitsanalysen) von oben nach unten, danach die dritte Blockspalte (Anforderungen) von oben nach unten und schließlich die vierte Blockspalte (Testspezifikationen).</p>
<p>Der übliche und präferierte Ablauf ist aber der von links nach rechts, Ebene für Ebene, beginnend bei der obersten Ebene.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_14  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2></h2>
<h2>3. Voraussetzungen für ein iterationsfreies V-Modell</h2>
<p>Nach einem iterationsfreien V-Modell kann immer dann gearbeitet werden, wenn sich alle Anforderungs-, Design- und Test-Spezifikationen auf eine hierarchisch Produktarchitektur beziehen können, in der alle physischen Hardware- und Softwareelemente und ihre jeweiligen Funktionen durch Dekomposition von oben nach unten definiert wurden.</p>
<p>Die erwarteten Inhalte jedes Arbeitsprodukts müssen ferner so definiert sein, dass sie nur Inhalte voraussetzen, die in einem der vorgelagerten Arbeitsprodukte enthalten oder definiert sind.</p>
<p>Die Arbeitsprodukt-Templates der autoConform®-Methodik und -Software sind so gestaltet, dass sie diese beiden Voraussetzungen erfüllen. Der iterationsfreie V-Modell-Ablauf ist einer der wesentlichen Schlüssel, um den Produktentwicklungsprozess wesentlich zu beschleunigen.</p>
<ol></ol></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://autoconformance.com/wie-kann-der-v-modell-ablauf-iterationsfrei-definiert-werden/">16. Wie kann der V-Modell-Ablauf iterationsfrei definiert werden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://autoconformance.com">automated conformance GmbH</a>.</p>
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		<title>15. Vom Produktdesign bis zur Produktion – wie kann das Risiko technischer Produktmängel minimiert werden?</title>
		<link>https://autoconformance.com/vom-produktdesign-bis-zur-produktion-wie-kann-das-risiko-technischer-produktmaengel-minimiert-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[reinschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2025 13:42:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein neues oder modifiziertes sicherheitskritisches elektronisches Produkt muss so entwickelt und produziert werden, dass technische Produktmängel, die Leib und Leben gefährden oder gesetzliche Vorschriften verletzen könnten, ausgeschlossen sind. Sonstige Produktmängel mit weniger drastischen Auswirkungen müssen hinreichend unwahrscheinlich sein. Dieser Beitrag beschreibt, wie sich Produktdesign und Produktfertigung so optimieren lassen, dass diese Art von Produktmängeln bestmöglich vermieden werden.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>1. Einleitung</h2>
<p>Um die gewünschte Qualität und Sicherheit eines elektronischen Produkts zu erreichen, müssen die qualitäts- und sicherheitsrelevanten Funktionen und Eigenschaften des Produkts und seiner Komponenten während der Produktentwicklung bestimmt und optimiert und während der Produktfertigung erreicht und aufrechterhalten werden. Die Identifikation und Optimierung dieser Produktfunktionen und -eigenschaften geschieht während der Produktentwicklung durch</p>
<ul>
<li>Definition von Produktfunktionen und deren messbaren Produktmerkmalen,</li>
<li>Design-Sicherheitsanalysen, die immer mindestens eine Design-Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (DFMEA) umfassen,</li>
<li>Simulationen auf Basis von physikalischen und datengestützten Produktmodellen sowie</li>
<li>Herstellung und Test von Hardware-Prototypen des Produkts.</li>
</ul>
<p>Mit Kenntnis der kritischen Produktfunktionen und -eigenschaften erfolgt die Identifikation, Optimierung und Steuerung von Produktionsprozessparametern, die die kritischen Produkteigenschaften beeinflussen, durch</p>
<ul>
<li>Prozess-Sicherheitsanalysen des Produktionsprozesses (PFMEA),</li>
<li>Auswertungen von Produktprüfungen an Prototypen und in der Serienproduktion sowie</li>
<li>KI-Vorhersagemodelle für die Prozessparameter samt Auslegung der Sollwerte und Spezifikationen.</li>
</ul>
<p>Die Maßnahmen zur Qualitätssicherung in der Produktion werden als eine Abfolge von Kontrollschritten im Produktionslenkungsplan beschrieben. Die Beschreibung jedes Kontrollschritts umfasst die angewandte Methodik, die verwendeten Geräte und Werkzeuge sowie die Qualitäts- und Akzeptanzkriterien.</p>
<p>Abschnitt 2 beschreibt, wie qualitäts- und sicherheitsbezogene Produkteigenschaften in der Produktentwicklungsphase vorteilhaft identifiziert und optimiert werden. Abschnitt 3 stellt dar, wie sich die Produkteigenschaften und die Prozessparameter in der Produktionsumgebung effizient überwachen, optimieren und steuern lassen. Abschnitt 4 beschreibt, in welcher Form</p>
<ul>
<li>die automated conformance GmbH und</li>
<li>die Contech Software &amp; Engineering GmbH</li>
</ul>
<p>die beschriebenen Methodiken Ihren Kunden bereitstellen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #333333; font-size: 26px; font-weight: bold;">2. <strong>Wie lassen sich qualitäts- und sicherheitsrelevante Produkteigenschaften und Produktionsprozessparameter identifizieren und optimieren?</strong></span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Als Anwendungsbeispiel betrachten wir den Antriebsstrangwechselrichter eines Elektrofahrzeugs – ein sicherheitskritisches System im Fahrzeug, dessen Ausfallwahrscheinlichkeit aufgrund von Hardwarefehlern sehr gering sein muss. Zu den berücksichtigten Hardwarefehlern gehören Ausfälle von</p>
<ul>
<li>Wechselrichterkomponenten,</li>
<li>trennbaren Steckverbindern und</li>
<li>festen Verbindungen wie Laserschweißverbindungen.</li>
</ul>
<p>Beispielhaft betrachten wir nun etwas genauer die Laserschweißverbindungen der Stromschienen im Leistungsteil des Wechselrichters. Die Ausfallrate dieser Laserschweißverbindungen hängt, neben den Betriebsbedingungen, wesentlich von ausgewählten Eigenschaften der Laserschweißverbindung ab wie beispielsweise der Schweißtiefe und -geometrie. Diese Eigenschaften werden wiederum von ca. 40 Parametern des Laserschweißprozesses beeinflusst. Eine Kombination aus einer DFMEA und einer Analyse von Produktprobenmessungen zeigt, dass die Laserschweißprozessparameter „Spaltmaß in z-Achse“, „lokale Wärmeabfuhr während des Schweißprozesses“, „Leistung und reflektierte Leistung“, „Schweißrichtung“ sowie „Schweißnaht-Querversatz“ aufgrund ihrer Variabilität (und damit hohen &#8222;Risikozahl&#8220;) die wichtigsten sind. Auf Basis statistischer Versuchsplanungsmodelle werden Messungen an Produktstichproben durchgeführt und optimale Werte der Produktionsparameter durch eine Engineering-KI ermittelt. Anschließend werden diese optimalen Parameterwerte bei der Herstellung weiterer Produktmuster verwendet und validiert.</p>
<p>Abb. 1 zeigt den gesamten Prozess mit seinen acht Schritten.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_6">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1392" height="632" src="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Parameteroptimierung.png" alt="" title="Parameteroptimierung" srcset="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Parameteroptimierung.png 1392w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Parameteroptimierung-1280x581.png 1280w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Parameteroptimierung-980x445.png 980w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Parameteroptimierung-480x218.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1392px, 100vw" class="wp-image-1795" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Abb. 1: Achtstufiges Vorgehen zur Identifizierung und Optimierung qualitäts- und sicherheitsrelevanter Produkteigenschaften und Produktionsprozessparameter. © Contech Software &amp; Engineering GmbH, <a href="https://www.contech-analyser.de/">https://www.contech-analyser.de/</a></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2><span style="font-size: 26px;">3. </span><strong>Wie kann man die Parameter des Produktionsprozesses während der Produktion überwachen und optimieren?</strong></h2>
<p>Während des Aufbaus des Serienfertigungsprozesses wird die Überwachung, Steuerung und Regelung der kritischen Produktionsparameter implementiert, um die Qualität und Funktionssicherheit des herzustellenden Produkts zu gewährleisten.</p>
<p>Abb. 2 zeigt den Aufbau und den Prozess der Online-Überwachung, -Steuerung und -Regelung von Produktionsprozessparametern. Dargestellt ist, wie Maschinendaten über die unterschiedlichen Industrie-Standard-Kommunikationsschnittstellen wie OPC UA, Ethernet/IP, Modbus, Profinet etc. ausgelesen, in eine Datenbank übertragen und vom Engineering-KI-System Analyser® der Firma Contech Software &amp; Engineering in Echtzeit analysiert werden. Der Analyser® sagt die Qualität vorher und gibt dem Werker Informationen, Handlungsempfehlungen, Maßnahmen und Lösungen, um nachhaltig auf Qualität zu fertigen. Es kann auch eine Online-Anbindung des Engineering-KI-Systems Analyser® an ausgewählte Maschinen implementiert werden, die kritische Maschinenparameter automatisch – ohne Maschinen-Bediener oder Werker – nachjustiert, s. Abb. 2.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_7">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="969" height="421" src="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Steuerung-Prozessparameter.png" alt="" title="Steuerung Prozessparameter" srcset="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Steuerung-Prozessparameter.png 969w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Steuerung-Prozessparameter-480x209.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 969px, 100vw" class="wp-image-1797" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Abb. 2: Online-Überwachung und -Steuerung von Produktionsprozessparametern. © Contech &amp; Engineering GmbH, <a href="https://www.contech-analyser.de/">https://www.contech-analyser.de/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dem Industrialisierungs-Ingenieur zeigt die Engineering-KI an,</p>
<ul>
<li>ob das Vorhersagemodell nach Gegenmessungen noch nachhaltig valide ist oder ob nachgelernt werden muss;</li>
<li>ob Messfehler bei Qualitätsmerkmalen bzw. Einflussgrößen vorliegen könnten sowie</li>
<li>ob zeitnah Kalibrierungs- bzw. Messsystemanalysen anstehen.</li>
</ul>
<h2><strong></strong></h2>
<h2><strong>4. Methodik und Angebot an die Kunden</strong><strong></strong></h2>
<p>Für die in den vorangegangenen Abschnitten beschriebenen Produktentwicklungs- und Produktfertigungsschritte bieten die Firmen automated conformance GmbH und Contech Software &amp; Engineering GmbH geeignete Methoden, Ingenieurdienstleistungen und Software an.</p>
<p>Die automated conformance GmbH hat die autoConform®-Methodik und -Software entwickelt und bietet auf dieser Basis Engineering-Dienstleistungen für eine normkonforme und schnelle Durchführung aller Entwicklungsphasen eines sicherheitskritischen Produkts an. Die autoConform®-Methodik und -Software ermöglichen unter anderem die teilautomatisierte Erstellung technischer Design-, Anforderungs- und Testspezifikationen, der System-, Hardware- und Software-Architekturen sowie der normativ geforderten Sicherheits- und Zuverlässigkeitsanalysen des Produktdesigns und des Produktionsprozesses.</p>
<p>Die Contech Software &amp; Engineering GmbH ist eine Engineering-Firma mit eigenem patentierten Engineering-KI-System, das auf Basis kleiner Stichproben für robuste Produkte und stabile Prozesse in der Industrie sorgt. Ein gegebenes Produktdesign sichert Contech ab, indem sie die Produktfunktionalitäten samt Sollwerten und Toleranzen durch physikalische und datengestützte Simulationen, Prototypen-Tests sowie KI-Vorhersagemodelle auslegt. In der Industrialisierungsphase werden mit der Methode Robust Design und der Engineering-KI sämtliche Prozessparameter mit Sollwerten und Spezifikationen ermittelt und in der Serienproduktion in Echtzeit nachhaltig auf Qualität gesteuert und geregelt. Dadurch lassen sich die in Design- und Prozess-FMEAs identifizierten Risiken signifikant reduzieren.</p>
<p>Zusammen bieten die beiden Unternehmen ein umfassendes Angebot an Methoden, Ingenieurdienstleistungen und Software für eine effiziente und qualitativ hochwertige Produktentwicklung und -herstellung an. Das kombinierte Angebot der beiden Firmen ermöglicht</p>
<ul>
<li>eine schnelle Markteinführung eines neuen oder modifizierten Produkts</li>
<li>bei minimalen technischen Risiken,</li>
<li>reduziertem Energie-, Material- und Ressourcenverbrauch</li>
<li>zu geringeren Kosten.</li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>14. Wie können Parameter im V-Modell gehandhabt werden?</title>
		<link>https://autoconformance.com/wie-koennen-parameter-im-v-modell-gehandhabt-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[reinschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2025 12:59:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://autoconformance.com/?p=1762</guid>

					<description><![CDATA[<p>Konfigurations- und Kalibrationsparameter gibt es nicht nur in der Software, sondern auch auf allen System- und Hardware-Ebenen. Es wird vorgeschlagen, alle Parameter als solche anhand des Parameternamens kenntlich zu machen und in einem oder wenigen zentralen Parameterdokumenten zu spezifizieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Sie mit diesen und weiteren Maßnahmen für eine durchgehend konsistente und korrekte Parametrierung in Ihrem Produktentwicklungsprojekt sorgen können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://autoconformance.com/wie-koennen-parameter-im-v-modell-gehandhabt-werden/">14. Wie können Parameter im V-Modell gehandhabt werden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://autoconformance.com">automated conformance GmbH</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>1. Einleitung</h2>
<p>Funktionale Sicherheitsnormen setzen voraus, dass die Entwicklung eines sicherheitsbezogenen oder sicherheitskritischen Produkts nach dem V-Modell erfolgt. Abb. 1 zeigt dieses V-Modell in der Form, wie es der autoConform®-Methodik und der autoConform®-Software zugrunde liegt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_8">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="902" height="407" src="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/V-Modell.png" alt="" title="V-Modell" srcset="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/V-Modell.png 902w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/V-Modell-480x217.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 902px, 100vw" class="wp-image-1754" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_22  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Abb. 1: Systementwicklungs-V-Modell der autoConform®-Methodik und -Software</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Parameter sind typischerweise in allen Dokumenten des V-Modells enthalten, auf der linken wie auf der rechten Seite des V, und auf allen Ebenen. Parameter sind nicht auf Softwareparameter in Form von Softwarekonfigurationsdaten und Softwarekalibrations-daten beschränkt. Konfigurations- und Kalibrationsparameter gibt es ebenso auf den System- und Hardware-Ebenen.</p>
<p>Eine korrekte Handhabung aller System-, Hardware- und Softwareparameter ist Voraussetzung für ein korrektes Variantenmangement.</p>
<p>Abschnitt 2 macht einen Vorschlag, wie Parameter in den V-Modell-Dokumenten vorteilhaft gehandhabt werden können. Abschnitt 3 erläutert die Vorteile dieses Vorschlags.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>2. Handhabung von Parametern in den V-Modell-Dokumenten</h2></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_23  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Der Vorschlag zur Handhabung von Parametern in den V-Modell-Dokumenten besteht aus den Teilen A, B, C und D.</p>
<p>(A) Es wird vorgeschlagen, dass sämtliche Parameter in einem zentralen Parameter-dokument spezifiziert werden. Statt eines Parameterdokuments kann es auch zwei, eines für System- und Hardware-Parameter und das andere für Software-Parameter, geben.</p>
<p>Solche Parameterdokumente sind hinsichtlich ihrer Struktur identisch zu Schnittstellen-dokumenten (Interface-Dokument), in denen verallgemeinerte Signale spezifiziert wer-den: Parameter- und Interface-Dokumente bestehen jeweils nur aus einem Dokumenten-blatt mit den Parameter- bzw. Signalattributen. Die Attribute, die einen Parameter charak-terisieren, sind dabei nahezu dieselben wie die Attribute, die ein Signal charakterisieren.</p>
<p>(B) Es wird vorgeschlagen, dass alle Parameternamen so gewählt werden, dass anhand des Namens offensichtlich ist, dass es sich um einen Parameternamen handelt. Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, besteht darin, dass jeder Parametername mit einem String beginnt, der ausschließlich in Parameternamen verwendet wird.</p>
<p>Beispiele:</p>
<ul>
<li>„PARAM_“ oder</li>
<li>„PAR_“ oder</li>
<li>„P__“.</li>
</ul>
<p>(C) Sämtliche Attribut-Werte (wie beispielsweise der Default-Wert eines Parameters) werden lt. (A) im zentralen Parameterdokument spezifiziert. Um die übrigen Dokumente, in denen ein spezifischer Parameter vorkommt, lesbarer zu machen, wird vorgeschlagen, dass nach jedem Parameternamen in runden Klammern der Default-Wert des Parameters angegeben wird.</p>
<p>Beispiel:</p>
<p>PAR_Spring1Stiffness_Npm(4.7N/m)</p>
<p>Anmerkung: Wenn der Parametername bereits die Einheit des Parameterwerts enthält, dann muss die Einheit in den runden Klammern nicht unbedingt wiederholt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Werden weitere Parameterattribut-Werte für die Lesbarkeit einer Textstelle benötigt, wird vorgeschlagen, in den runden Klammern nach dem Parameternamen alle für die Lesbarkeit benötigten Parameterattribut-Namen gefolgt vom zugehörigen Parameterattribut-Wert aufzulisten: (Parameterattribut_#1-Name: Parameterattribut_#1-Wert, Parameterattribut_#2-Name: Parameterattribut_#2-Wert, …).</p>
<p>Beispiel:</p>
<p>PAR_Spring1Stiffness_Npm(DEFAULT: 4.7N/m, MINIMUM: 4.4N/m, MAXIMUM: 5.0N/m).</p>
<p>(D) Schließlich wird vorgeschlagen, dass alle Zahlenwerte, die in mehr als einem V-Modell-Dokument benötigt werden, nicht als „nackte“ Zahlenwerte, sondern als Parameter in den V-Modell-Dokumenten erscheinen.</p>
<p>Beispiel: Statt in der HARA und anderen Dokumenten die Fehlertoleranzzeit zum Sicherheitsziel #1 (SG1) mit „500ms“ einzutragen, wird stattdessen „PAR_FTTI_SG1_ms(500ms)“ oder „PAR_FTTI_SG1_ms(500)“ eingetragen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_24  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>3. Vorteile des Vorschlags zur Parameterhandhabung</h2>
<p>Durch Vorschlag (A), jeden Parameter in einem zentralen Parameterdokument zu spezifizieren, wird sichergestellt, dass die Parameternamen in allen V-Modell-Dokumenten eindeutig und einheitlich sind.</p>
<p>Durch die Vorschläge (B), (C) und (D) wird sichergestellt, dass alle in den V-Modell-Dokumenten wiederholt vorkommenden Zahlenwerte automatisiert aktualisiert und so konsistent und korrekt gehalten werden können.</p>
<ol></ol></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>13. Was sind die essentiellen Arbeitsprodukte auf der linken Seite des V-Modells?</title>
		<link>https://autoconformance.com/was-sind-die-essentiellen-arbeitsprodukte-auf-der-linken-seite-des-v-modells/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[reinschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Apr 2025 11:09:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://autoconformance.com/?p=1749</guid>

					<description><![CDATA[<p>Welche Arbeitsprodukte auf der linken Seite des V-Modells erstellt werden müssen, hängt von der Systemarchitektur ab. Erfahren Sie hier, welche Arbeitsprodukte die wesentlichen sind, um dem Qualitätsanspruch, der dem V-Modell zugrunde liegt, zu genügen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://autoconformance.com/was-sind-die-essentiellen-arbeitsprodukte-auf-der-linken-seite-des-v-modells/">13. Was sind die essentiellen Arbeitsprodukte auf der linken Seite des V-Modells?</a> erschien zuerst auf <a href="https://autoconformance.com">automated conformance GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_4 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2>1. Einleitung</h2>
<p>Funktionale Sicherheitsnormen setzen voraus, dass die Entwicklung eines sicherheitsbezogenen oder sicherheitskritischen Produkts nach dem V-Modell erfolgt. Abb. 1 zeigt dieses V-Modell in der Form, wie es der autoConform®-Methodik und der autoConform®-Software zugrunde liegt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_9">
				
				
				
				
				<span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="902" height="407" src="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/V-Modell.png" alt="" title="V-Modell" srcset="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/V-Modell.png 902w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/V-Modell-480x217.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 902px, 100vw" class="wp-image-1754" /></span>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_26  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Abb. 1: Systementwicklungs-V-Modell der autoConform®-Methodik und -Software</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im V-Modell der Abb. 1 steht ein Kästchen in der Regel nicht für ein Arbeitsprodukt, sondern für mehrere Arbeitsprodukte. In Abschnitt 2 wird erklärt, welche Arbeitsprodukte das sind. Abschnitt 3 erläutert, warum es sinnvoll ist, all diese Arbeitsprodukte zu erstellen, und wie die Erstellung der Arbeitsprodukte zeitsparend erfolgen kann.</p>
<h2>2. Die Arbeitsprodukte auf der linken Seite des V-Modells</h2>
<p>Die Übersetzung der linken Seite des V-Modells der Abb. 1 in konkrete Arbeitsprodukte ist in Abb. 2 dargestellt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_10">
				
				
				
				
				<a href="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Arbeitsprodukte.png" class="et_pb_lightbox_image" title=""><span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1386" height="679" src="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Arbeitsprodukte.png" alt="" title="Arbeitsprodukte" srcset="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Arbeitsprodukte.png 1386w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Arbeitsprodukte-1280x627.png 1280w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Arbeitsprodukte-980x480.png 980w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/04/Arbeitsprodukte-480x235.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1386px, 100vw" class="wp-image-1745" /></span></a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_27  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Abb. 2: Übersetzung der linken Seite des V-Modells in Arbeitsprodukte</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_28  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>&nbsp;</p>
<p>Der Startpunkt des V-Modells ist die Design-Spezifikation (1) auf oberster Ebene („Product’s Parent Level“). Diese Design-Spezifikation unterteilt sich in zwei Dokumente:</p>
<p>1a) das Spezifikations-Dokument „Item Definition“, welches die Umgebung, die Schnittstellen, die Funktionen und die statischen Eigenschaften des zu entwickelnden Produkts beschreibt, und</p>
<p>1b) das Schnittstellen-Dokument „External System Interface Specification“, welches sämtliche beabsichtigten und unbeabsichtigten Interaktionen des Produkts mit seiner Umgebung und mit anderen externen Systemen in Form von mechanischen, elektrischen, Kommunikations- u.a. beabsichtigten Signalen sowie von unbeabsichtigten, aber unvermeidlichen Störsignalen spezifiziert.</p>
<p>Die Sicherheitsanalysen (2) auf der obersten Ebene entsprechen der Gefahren- und Risikoanalyse (G&amp;R, 2a) des Produkts und den daraus abgeleiteten Sicherheitsanforderungen (2b). Die G&amp;R (englisch: HARA – „Hazard Analysis and Risk Assessment“) liefert als Hauptergebnisse</p>
<ul>
<li>die Sicherheitsziele an das zu entwickelnde Produkt sowie</li>
<li>die Sicherheitsintegritätsstufe (englisch: „Safety Integrity Level“, SIL) jedes Sicherheitsziels und damit auch jedes Produktausgangs.</li>
</ul>
<p>Die höchste Sicherheitsintegritätsstufe, die einer oder mehreren der Produktausgänge in der HARA zugewiesen wird, entspricht der Sicherheitsintegritätsstufe des gesamten Produkts. Sämtliche aus der HARA ermittelten Sicherheitsintegritätsstufen werden in die vorher erstellen Arbeitsprodukte „Item Definition“ (1a) und „External System Interface Specification“ (1b) eingetragen.</p>
<p>Die aus der GuR in Verbindung mit der „Item Definition“ abgeleiteten Sicherheitsanforderungen an das Produkt bilden das Funktionale Sicherheitskonzept (FSK, 2b) des Produkts.</p>
<p>Das FSK geht in die Systemanforderungen (3) ein, ist aber in der Regel nur ein kleiner Teil von (3). Der überwiegende Teil der Systemanforderungen (3) wird aus der „Item Definition“ (1a), der „External System Interface Specification“ (1b) sowie aus den übergeordneten Anforderungen an das Produkt abgeleitet.</p>
<p>Auf der nächsten Ebene, der Produkt- oder Systemebene, wird als erstes die Design-Spezifikation (4) erstellt. Diese unterteilt sich in</p>
<p>4a) das Spezifikations-Dokument „System Architectural Design Spezification“, welches</p>
<ul>
<li>das System,</li>
<li>die Systemzustände und -betriebsmodi sowie</li>
<li>die Systemelemente mit deren
<ul>
<li>Schnittstellen,</li>
<li>Funktionen,</li>
<li>systemzustandsabhängigen Funktionsaktivierungen sowie</li>
<li>statischen Eigenschaften</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>beschreibt, und</p>
<p>4b) das Schnittstellen-Dokument „Internal System Interface Specification“, welches sämtliche beabsichtigten und unbeabsichtigten Interaktionen zwischen den Systemelementen innerhalb des Systems bzw. Produkts spezifiziert.</p>
<p>Die Sicherheitsanalysen (5) umfassen</p>
<p>5a) die Analysen der Produktarchitektur und des Produktdesigns</p>
<ul>
<li>SIL-Allokation (im Automobilbau: ASIL-Allokation),</li>
<li>Fehlerbaumanalyse (FTA),</li>
<li>Design-Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (DFMEA) sowie</li>
<li>Analyse abhängiger Fehler („Dependent Failure Analysis“ – DFA)</li>
</ul>
<p>und</p>
<p>5b) Anforderungen an die Systemelemente, die sich aus den Sicherheitsanalysen „SIL-Allokation“, „DFMEA“ und „DFA“ in (5a) ergeben.</p>
<p>Die SIL-Allokation in (5a) ermittelt die Sicherheitsintegritätsstufe der Aus- und Eingänge jedes Systemelements und damit auch die Sicherheitsintegritätsstufe jedes einzelnen Systemelements. Analog zur Ebene darüber werden auf der Systemebene die durch die SIL-Allokation ermittelten Sicherheitsintegritätsstufen in die vorher erstellten Arbeitsprodukte „System Architectural Design Spezification“ (4a) und „Internal System Interface Specification“ (4b) eingetragen. Wir empfehlen jedoch trotzdem, das Dokument „SIL Allocation at System Level“ als eigenständiges Arbeitsprodukt zu erstellen und in die Liste der verknüpften Arbeitsprodukte, die dem Nachweis der funktionalen Produktsicherheit zugrunde liegen, aufzunehmen.</p>
<p>Der Zweck der FTA in (5a) besteht darin, die Einfach- und Mehrfachfehler zu bestimmen, die zur Verletzung von Sicherheitszielen führen können. Die in der FTA (und dort konkret durch den Analyseteil „Cut Set Analysis“) ermittelten Einfachfehler werden anschließend in einer DFMEA behandelt. In einer solchen DFMEA werden die notwendigen Einfachfehlervermeidungsmaßnahmen festgelegt und die zugehörigen Anforderungen formuliert. Analog zur Behandlung der Einfachfehler in einer DFMEA werden die Mehrfachfehler (Zweifachfehler) der FTA in einer DFA betrachtet, und es werden im Rahmen der DFA technische Sicherheitsanforderungen zur Mehrfachfehlervermeidung formuliert.  </p>
<p>Die Anforderungen (5b) werden als „technische Sicherheitsanforderungen“ bezeichnet. Sie gehen in die technischen Anforderungen (6) an die Systemelemente ein, bilden aber in der Regel den kleineren Teil der Anforderungen (6). Der überwiegende Teil der Anforderungen (6) wird aus den Arbeitsprodukten (4a) und (4b) sowie den übergeordneten Anforderungen (3) abgeleitet.</p>
<p>Auf den Produktarchitekturebenen unterhalb der Systemebene wiederholt sich die eben für die Systemebene beschriebene Struktur der Arbeitsprodukte. Auf der E/E-Hardwareebene kommt bei den Sicherheitsanalysen noch die FMEDA („Failure Modes, Effects and Diagnostic Analysis“) hinzu, mit der die Zuverlässigkeit des E/E-Designs quantitativ abgeschätzt wird.</p>
<p>Bei den Analysen von Software-Architektur und -Design können</p>
<ul>
<li>die deduktive Analysemethode „FTA“ und</li>
<li>die induktive Analysemethode „DFMEA“</li>
</ul>
<p>zu einer einzigen Analysemethode, der SHARD („Software Hazard Analysis and Resolution in Design“), zusammengefasst werden.</p>
<p>Passend zu Abb. 1 und Abb. 2 listet Tabelle 1 jedes einzelne Arbeitsprodukt auf der linken Seite des V-Modells auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tabelle 1: Liste der essenziellen Arbeitsprodukte auf der linken Seite des V-Modells</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_29  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner">&nbsp;</p>
<table border="1" style="border-collapse: collapse; width: 100%; height: 960px;">
<tbody>
<tr style="height: 24px;">
<td style="width: 20%; height: 24px;"><strong>Laufende Nr.</strong></td>
<td style="width: 60%; height: 24px;"><strong>Titel des Arbeitsprodukts</strong></td>
<td style="width: 20%; height: 24px;"><strong>Nr. in Abb. 2</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">1</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Item Definition</td>
<td width="104" style="width: 20%;">1a</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">2</td>
<td width="387" style="width: 60%;">External System Interface Specification</td>
<td width="104" style="width: 20%;">1b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">3</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Hazard Analysis and Risk Assessment (HARA)</td>
<td width="104" style="width: 20%;">2a</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">4</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Functional Safety Concept</td>
<td width="104" style="width: 20%;">2b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">5</td>
<td width="387" style="width: 60%;">System Requirement Specification</td>
<td width="104" style="width: 20%;">3</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">6</td>
<td width="387" style="width: 60%;">System Architectural Design Specification</td>
<td width="104" style="width: 20%;">4a</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">7</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Internal System Interface Specification</td>
<td width="104" style="width: 20%;">4b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">8</td>
<td width="387" style="width: 60%;">SIL Allocation at System Level</td>
<td width="104" style="width: 20%;">5a, 5b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">9</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Fault Tree Analysis at System Level</td>
<td width="104" style="width: 20%;">5a</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">10</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Design FMEA at System Level</td>
<td width="104" style="width: 20%;">5a, 5b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">11</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Dependent Failure Analysis at System Level</td>
<td width="104" style="width: 20%;">5a, 5b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">12</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Subsystem Requirement Specifications</td>
<td width="104" style="width: 20%;">6</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">13</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Subsystem Architectural Design Specification</td>
<td width="104" style="width: 20%;">7a</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">14</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Internal Subsystem Interface Specification</td>
<td width="104" style="width: 20%;">7b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">15</td>
<td width="387" style="width: 60%;">SIL Allocation at Subsystem Level</td>
<td width="104" style="width: 20%;">8a, 8b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">16</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Fault Tree Analysis at Subsystem Level</td>
<td width="104" style="width: 20%;">8a</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">17</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Design FMEA at Subsystem Level</td>
<td width="104" style="width: 20%;">8a, 8b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">18</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Dependent Failure Analysis at Subsystem Level</td>
<td width="104" style="width: 20%;">8a, 8b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">19</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Hardware Requirement Specifications</td>
<td width="104" style="width: 20%;">9</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">20</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Hardware Architectural Design Specification</td>
<td width="104" style="width: 20%;">10a</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">21</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Internal Hardware Interface Specification</td>
<td width="104" style="width: 20%;">10b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">22</td>
<td width="387" style="width: 60%;">SIL Allocation at Hardware Level</td>
<td width="104" style="width: 20%;">11a, 11b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">23</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Fault Tree Analysis at Hardware Level</td>
<td width="104" style="width: 20%;">11a</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">24</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Design FMEA at Hardware Level</td>
<td width="104" style="width: 20%;">11a, 11b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">25</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Dependent Failure Analysis at Hardware Level</td>
<td width="104" style="width: 20%;">11a, 11b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">26</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Requirement Specifications for Programmable and Non-Programmable Hardware Components</td>
<td width="104" style="width: 20%;">12</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">27</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Programmable Hardware Component Design Specification</td>
<td width="104" style="width: 20%;">13a</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">28</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Hardware-Software Interface (HSI) Specification</td>
<td width="104" style="width: 20%;">13b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">29</td>
<td width="387" style="width: 60%;">SIL Allocation at Software Level</td>
<td width="104" style="width: 20%;">14a, 14b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">30</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Fault Tree Analysis at Software Level</td>
<td width="104" style="width: 20%;">14a</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">31</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Design FMEA at Software Level</td>
<td width="104" style="width: 20%;">14a, 14b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">32</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Dependent Failure Analysis at Software Level</td>
<td width="104" style="width: 20%;">14a, 14b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">33</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Software Requirement Specification</td>
<td width="104" style="width: 20%;">15</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">34</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Software Architectural Design Specifications</td>
<td width="104" style="width: 20%;">16a</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">35</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Internal Software Interface Specifications</td>
<td width="104" style="width: 20%;">16b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">36</td>
<td width="387" style="width: 60%;">SIL Allocation at Software Detailed Design Level</td>
<td width="104" style="width: 20%;">17a, 17b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">37</td>
<td width="387" style="width: 60%;">SHARD at Software Detailed Design Level</td>
<td width="104" style="width: 20%;">17a, 17b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">38</td>
<td width="387" style="width: 60%;">DFA at Software Detailed Design Level</td>
<td width="104" style="width: 20%;">17a, 17b</td>
</tr>
<tr>
<td width="113" style="width: 20%;">39</td>
<td width="387" style="width: 60%;">Software Component Requirement Specifications</td>
<td width="104" style="width: 20%;">18</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_30  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>3. Erstellung der Arbeitsprodukte</h2>
<p>Die Gesamtzahl der Arbeitsprodukte hängt von der Anzahl der Produktarchitekturebenen ab. Tabelle 1 listet die Arbeitsprodukte auf für ein Produkt mit den Architekturebenen</p>
<ul>
<li>Systemebene,</li>
<li>Subsystemebene,</li>
<li>E/E-Hardwareebene,</li>
<li>(Gesamt-)Softwareebene und</li>
<li>Softwaredetaildesign-Ebene.</li>
</ul>
<p>Wenn das Produkt nur aus einer Steuerplatine in einem Gehäuse besteht, dann entfallen die Ebenen „Systemebene“ und „Subsystemebene“ und damit auch die Arbeitsprodukte dieser beiden Ebenen. Andererseits ist es möglich, dass ein Produkt zusätzlich zur System- und Subsystemebene noch eine Subsubsystemebene aufweist. Auch die Softwarearchitektur kann in mehr als eine Softwaredetaildesign-Ebene unterteilt sein. Fazit: Unnötiger Analyse- und Dokumentationsaufwand kann vermieden werden, indem nur die absolut notwendigen Produktarchitekturebenen definiert werden.</p>
<p>Angesichts der hohen Anzahl an Arbeitsprodukten in Tabelle 1 ist die Frage naheliegend, ob man die Anzahl der Arbeitsprodukte reduzieren kann. Bei gegebener Produktarchitektur bzw. gegebenen Produktarchitekturebenen ist es leider nicht möglich, einzelne Arbeitsprodukte einfach wegzulassen, weil ansonsten entweder</p>
<ul>
<li>die technischen Anforderungen und Design-Entscheidungen nicht mehr vollumfänglich, nachvollziehbar „top-down“ abgeleitet und dokumentiert wären oder</li>
<li>normativ geforderte Sicherheitsanalysen weggelassen würden.</li>
</ul>
<p>Mit der autoConform®-Software steht glücklicherweise ein Werkzeug zur Verfügung, welches für alle Arbeitsprodukte geeignete Templates zur Verfügung stellt und diese zu großen Teilen automatisch befüllt. Mit der autoConform®-Software ist es möglich, alle Arbeitsprodukte vollständig, konsistent, korrekt und vor allem sehr zeitsparend zu erstellen.</p>
<ol></ol></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://autoconformance.com/was-sind-die-essentiellen-arbeitsprodukte-auf-der-linken-seite-des-v-modells/">13. Was sind die essentiellen Arbeitsprodukte auf der linken Seite des V-Modells?</a> erschien zuerst auf <a href="https://autoconformance.com">automated conformance GmbH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>12. Was sind die Voraussetzungen für Systemanalysen?</title>
		<link>https://autoconformance.com/was-sind-die-voraussetzungen-fuer-systemanalysen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[reinschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jan 2025 16:16:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://autoconformance.com/?p=1679</guid>

					<description><![CDATA[<p>Systemanalysen, also Komplexitäts- und Sicherheitsanalysen, sollten möglichst frühzeitig während der Produktentwicklung durchgeführt werden. Allerdings müssen dafür gewisse Voraussetzungen erfüllt sein. Erfahren Sie hier, welche Voraussetzungen das sind.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://autoconformance.com/was-sind-die-voraussetzungen-fuer-systemanalysen/">12. Was sind die Voraussetzungen für Systemanalysen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://autoconformance.com">automated conformance GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_5 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_5">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_5  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_31  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>1. Einleitung</h2>
<p>Funktionale Sicherheitsnormen setzen voraus, dass die Entwicklung eines sicherheitskritischen Produkts nach dem V-Modell der Systementwicklung erfolgt. Abb. 1 zeigt dieses V-Modell in der Form, wie es der autoConform®-Methodik und der autoConform®-Software zugrunde liegt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_11">
				
				
				
				
				<a href="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/12/vmodell-1.png" class="et_pb_lightbox_image" title=""><span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="4876" height="2171" src="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/12/vmodell-1.png" alt="" title="" srcset="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/12/vmodell-1.png 4876w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/12/vmodell-1-1280x570.png 1280w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/12/vmodell-1-980x436.png 980w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/12/vmodell-1-480x214.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 4876px, 100vw" class="wp-image-1559" /></span></a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_32  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Abb. 1: Systementwicklungs-V-Modell der autoConform®-Methodik und autoConform®-Software</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_33  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wie in Abb. 1 zu sehen ist, sind Sicherheitsanalysen auf jeder Ebene der Produktarchitektur vorgesehen. Diese Sicherheitsanalysen umfassen</p>
<ul>
<li>eine Gefahren- und Risikoanalyse (GuR) auf Produkt- oder Systemebene; und</li>
<li>eine Kombination aus einer deduktiven Analyse (Fehlerbaumanalyse, FTA), einer induktiven Analyse (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse, FMEA) und einer Analyse abhängiger Fehler (DFA) auf allen anderen Ebenen der Produktarchitektur.</li>
</ul>
<p>Cybersicherheitsanalysen des Systems müssen in der Regel zusätzlich zu Sicherheitsanalysen durchgeführt werden.</p>
<p>Darüber hinaus wird empfohlen, Komplexitätsanalysen des strukturellen Designs des Produkts durchzuführen, weil unnötige Komplexität die Produktqualität, insbesondere die Produktzuverlässigkeit, verringert und die Kosten für Produktentwicklung sowie Herstellung und Wartung/Service erhöht.</p>
<p>All diesen Analysen haben einige Voraussetzungen gemeinsam, die in Abschnitt 2 beschrieben werden. Abschnitt 3 fasst die wichtigsten Erkenntnisse dieses Artikels zusammen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_34  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2></h2>
<h2>2. <strong>Voraussetzungen für Systemanalysen</strong></h2>
<p>Die erste Voraussetzung leitet sich daraus ab, dass alle Systemanalysen auf dem statischen Produktarchitekturentwurf basieren. Daher muss der statische Produktarchitekturentwurf in geeigneter Weise dokumentiert und von der obersten Ebene bis hinunter zur zu analysierenden Produktarchitekturebene vollständig sein. Wenn ein oder mehrere Produktelemente im Produktarchitekturentwurf fehlen oder wenn der Produktarchitekturentwurf &#8222;lose Enden&#8220; in Form von offenen oder getrennten Schnittstellen und Signalen enthält, kann die auf dieser Grundlage durchgeführte Analyse irreführend sein. Denn die &#8222;losen Enden&#8220; können dazu führen, dass wichtige Fehlerfortpflanzungs- oder Intrusionspfade übersehen werden oder die Komplexität des Systems stark unterschätzt wird.</p>
<p><strong>Voraussetzung #1:</strong> <em>Bevor eine Analyse auf einer bestimmten Produktarchitekturebene durchgeführt wird, muss der statische Produktarchitekturentwurf von der obersten Produktarchitekturebene bis hinunter zur zu analysierenden Produktarchitekturebene vollständig vorliegen.</em></p>
<p>Die zweite Voraussetzung ergibt sich daraus, dass alle in der Einleitung genannten Analysen beginnend bei der obersten Produktarchitekturebene von oben nach unten durchgeführt werden müssen. So macht es beispielsweise wenig Sinn, Sicherheitsanalysen auf Subsystemebene durchzuführen, wenn noch keine Sicherheitsanalyse auf Produkt- oder Systemebene durchgeführt wurde. Denn wir müssen zunächst wissen, welche Sicherheitsziele und Sicherheitsanforderungen das gesamte Produkt erfüllen muss, bevor wir diese Produktsicherheitsanforderungen in Sicherheitsanforderungen für die Produktelemente herunterbrechen können.</p>
<p><strong>Voraussetzung #2:</strong> <em>Eine Analyse auf einer bestimmten Produktarchitekturebene sollte erst durchgeführt werden, nachdem die entsprechenden Analysen auf allen höheren Produktarchitekturebenen abgeschlossen wurden.</em></p>
<p>Einige Analysen hängen nicht nur vom statischen Produktarchitekturentwurf ab, sondern können viel einfacher werden, wenn zuvor andere Analysen durchgeführt wurden. So werden Sicherheits- und Cybersicherheitsanalysen in der Regel immer aufwändiger, je komplexer das System ist. Daher sollte die Untersuchung der Systemkomplexität und die weitestgehende Reduzierung der Systemkomplexität immer vor der Durchführung von Sicherheits- und Cybersicherheitsanalysen erfolgen. Ein weiteres Beispiel ist die Reihenfolge, in der Sicherheitsanalysen auf einer bestimmten Produktarchitekturebene durchgeführt werden. Eine Fehlerbaumanalyse deckt sowohl die möglichen Einfachfehler als auch die Mehrfachfehler auf. Die Analyse und Behandlung von Einfachfehlern erfolgt in der Regel durch eine FMEA, die Analyse und Behandlung von Mehrfachfehlern durch eine DFA. Daher ist es sinnvoll, die Sicherheitsanalysen auf einer bestimmten Produktarchitekturebene in der Reihenfolge FTA zuerst, FMEA an zweiter Stelle und DFA an dritter Stelle durchzuführen.</p>
<p><strong>Voraussetzung #3:</strong> <em>Wenn eine bestimmte Analyse sinnvollerweise auf den Ergebnissen anderer Analysen aufbaut, dann sollten diese anderen Analysen zuerst durchgeführt werden.</em></p>
<p>Die empfohlene Reihenfolge der Systemanalysen ist die folgende.</p>
<p><span style="font-size: 16px;">a) Auf Produkt- oder Systemebene:</span></p>
<ol>
<li>Komplexitätsanalyse,</li>
<li>GuR,</li>
<li>Cybersicherheitsanalyse.</li>
</ol>
<p>b) Auf allen anderen Ebenen der Produktarchitektur:</p>
<ol>
<li>Komplexitätsanalyse,</li>
<li>Fehlerbaumanalyse,</li>
<li>FMEA (oder ein anderes induktives Verfahren wie beispielsweise eine FMEDA),</li>
<li>Analyse abhängiger Fehler,</li>
<li>Cybersicherheitsanalyse.</li>
</ol>
<h2></h2>
<h2>3. <strong>Zusammenfassung</strong></h2>
<p>Alle Systemanalysen basieren auf dem statischen Produktarchitekturentwurf, der vollständig sein muss, d.h. frei von fehlenden Elementen oder nicht verbundenen Schnittstellen und Signalen.</p>
<p>Alle Systemanalysen müssen von oben nach unten durchgeführt werden, beginnend auf der obersten Ebene der Produktarchitektur, d. h. der Produkt- oder Systemebene.</p>
<p>Es wird empfohlen, die Systemanalysen in einer bestimmten Reihenfolge durchzuführen:</p>
<ol>
<li>Komplexitätsanalyse,</li>
<li>Deduktive Analyse (typischerweise eine Fehlerbaumanalyse (FTA)),</li>
<li>Induktive Analyse (typischerweise eine Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA)),</li>
<li>Analyse abhängiger Fehler (DFA) und</li>
<li>Cybersicherheitsanalyse.</li>
</ol></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://autoconformance.com/was-sind-die-voraussetzungen-fuer-systemanalysen/">12. Was sind die Voraussetzungen für Systemanalysen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://autoconformance.com">automated conformance GmbH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>11. Wie kann ich die Rückverfolgbarkeit automatisieren?</title>
		<link>https://autoconformance.com/wie-kann-ich-die-rueckverfolgbarkeit-automatisieren/</link>
					<comments>https://autoconformance.com/wie-kann-ich-die-rueckverfolgbarkeit-automatisieren/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[reinschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jan 2025 20:15:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://autoconformance.com/?p=1658</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die bidirektionale Rückverfolgbarkeit von Anforderungen, Designentscheidungen und Tests im V-Modell wird von funktionalen Sicherheitsnormen gefordert. Mit der autoConform®-Methodik und -Software kann diese Rückverfolgbarkeit weitgehend automatisiert erstellt werden. Erfahren Sie hier, wie das funktioniert.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_6 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_35  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>1. Einleitung</h2>
<p>Praktisch alle funktionalen Sicherheitsnormen setzen voraus, dass die Entwicklung eines sicherheitskritischen Produkts nach dem V-Modell der Systementwicklung erfolgt. Abb. 1 zeigt dieses V-Modell in der Form, wie es der autoConform®-Methodik und der autoConform®-Software zugrunde liegt.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_12">
				
				
				
				
				<a href="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/12/vmodell-1.png" class="et_pb_lightbox_image" title=""><span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="4876" height="2171" src="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/12/vmodell-1.png" alt="" title="" srcset="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/12/vmodell-1.png 4876w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/12/vmodell-1-1280x570.png 1280w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/12/vmodell-1-980x436.png 980w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/12/vmodell-1-480x214.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 4876px, 100vw" class="wp-image-1559" /></span></a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_36  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Abb. 1: Systementwicklungs-V-Modell der autoConform®-Methodik und -Software</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_37  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>In diesem V-Modell werden auf der linken Seite des V auf jeder Produktarchitekturebene, beginnend bei der obersten,</p>
<ol>
<li>eine Designspezifikation,</li>
<li>eine oder mehrere Sicherheitsanalysen sowie</li>
<li>eine Anforderungsspezifikation</li>
</ol>
<p>in dieser Reihenfolge erstellt. Auf der rechten Seite des V stehen die Verifikations- und Validierungsspezifikationen sowie die zugehörigen Testberichte.</p>
<p>Innerhalb einer Produktarchitekturebene werden die technischen Anforderungen in der Anforderungsspezifikation teilautomatisiert aus der Designspezifikation und den Sicherheitsanalysen generiert. Die Rückverfolgbarkeit jeder einzelnen generierten Anforderung zu den Quellen in der Designspezifikation sowie in den Sicherheitsanalysen derselben Produktarchitekturebene ist gegeben, weil die zugehörigen Verknüpfungen von der autoConform®-Software automatisch erstellt werden.</p>
<p>Analog ist die Rückverfolgbarkeit aller Verifikations- und Validierungstestspezifikationen zu den zugehörigen technischen Anforderungen gegeben, weil die Testspezifikationen aus den Anforderungen teilautomatisiert generiert und dabei auch die Verknüpfungen zwischen Anforderungen und Testspezifikationen automatisch erstellt werden.</p>
<p>Es bleibt deshalb nur zu klären, wie die Rückverfolgbarkeit von Designentscheidungen und Anforderungen zwischen benachbarten Produktarchitekturebenen durch automatisches Setzen von Verknüpfungen sichergestellt werden kann. Abschnitt 2 beschreibt die Verknüpfung von Designentscheidungen und Abschnitt 3 die Verknüpfung technischer Anforderungen. Abschnitt 4 fasst die wesentlichen Voraussetzungen für eine automatisierte Rückverfolgbarkeit von Anforderungen, Designentscheidungen und Tests zusammen.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_38  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2></h2>
<h2>2. <strong>Automatisierte Verknüpfung von Designentscheidungen benachbarter Produktarchitekturebenen</strong></h2>
<p>Jedes Spezifikationsdokument beschreibt eine „Mutter“ (englisch: „parent“) und ihre „Kinder“ (englisch: „child elements“).</p>
<p>Die Verknüpfungen zwischen den Einträgen hierarchisch benachbarter Spezifikationsdokumente kann deshalb automatisiert erfolgen, weil</p>
<ol>
<li>die Spezifikationsdokumente auf jeder Produktarchitekturebene gleich aufgebaut sind,</li>
<li>eine „Mutter“ im Spezifikationsdokument einer Produktarchitekturebene bereits im Spezifikationsdokument eine Produktarchitekturebene darüber als „Kind“ eingeführt wurde und</li>
<li>die Verbindung zwischen „Mutter“ und „Kind“ (sowie zwischen „Mutterfunktionen“ und „Kindfunktionen“) innerhalb eines Spezifikationsdokuments beschrieben ist.</li>
</ol>
<p>Wenn die Spezifikationsdokumente aller Produktarchitekturebenen mit Hilfe der autoConform®-Software erstellt wurden und die gerade beschriebenen Informationen in den Spezifikationsdokumenten enthalten sind, dann kann die autoConform®-Software die Verknüpfung von Designentscheidungen, also die Verknüpfung von Einträgen in den Spezifikationsdokumenten benachbarter Produktarchitekturebenen, automatisch vornehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>3. <strong>Automatisierte Verknüpfung technischer Anforderungen benachbarter Produktarchitekturebenen</strong></h2>
<p>Bei der automatischen Verknüpfung der technischen Anforderungen benachbarter Produktarchitekturebenen wird ausgenutzt, das</p>
<p><span style="font-size: 15px;">a) die autoConform®-Software auf jeder Produktarchitekturebene in derselben Art und Weise die technischen Anforderungen aus dem Spezifikationsdokument der jeweiligen Produktarchitekturebene generiert,</span></p>
<p><span style="font-size: 15px;">b) bei der Generierung der technischen Anforderungen die im Spezifikationsdokument eingeführten Namen für Mutter- und Kindelemente sowie deren Funktionen, Schnittstellen und Signale unverändert verwendet werden</span></p>
<p>und darüber hinaus</p>
<p><span style="font-size: 15px;">c) die Spezifikationsdokumente benachbarter Produktarchitekturebenen miteinander verknüpft sind (s. den vorangegangenen Abschnitt 2).</span></p>
<p>Unter diesen Voraussetzungen kann die autoConform®-Software die Verknüpfung technischer Anforderungen, also die Verknüpfung von Einträgen in den Anforderungsdokumenten benachbarter Produktarchitekturebenen, automatisch vornehmen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
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			</item>
		<item>
		<title>10. Wie kann die strukturelle Komplexität eines Systems gemessen und reduziert werden?</title>
		<link>https://autoconformance.com/wie-kann-die-strukturelle-komplexitaet-eines-systems-gemessen-und-reduziert-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[reinschke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jan 2025 15:38:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://autoconformance.com/?p=1604</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein gutes System- oder Softwaredesign weist eine geringe strukturelle Komplexität auf. Um die strukturelle Komplexität bewerten zu können, muss sie messbar sein. Erfahren Sie hier, wie die strukturelle Komplexität gemessen werden kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://autoconformance.com/wie-kann-die-strukturelle-komplexitaet-eines-systems-gemessen-und-reduziert-werden/">10. Wie kann die strukturelle Komplexität eines Systems gemessen und reduziert werden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://autoconformance.com">automated conformance GmbH</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_7 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_7">
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_39  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>1. Einleitung</h2>
<p>Strukturelle Komplexität, genauer: eine geringe strukturelle Komplexität, ist ein Qualitätsmerkmal eines System- oder Softwaredesigns. Wenn das System- oder Softwaredesign strukturell komplex ist, dann ist es</p>
<ul>
<li>zeitaufwändiger und damit teurer, es zu entwickeln,</li>
<li>technisch schwieriger und damit teurer, es herzustellen und zu warten,</li>
<li>fehleranfälliger und damit weniger zuverlässig und</li>
<li>schwerer zu verstehen und damit bezüglich seiner Sicherheitsargumentation weniger überzeugend.</li>
</ul>
<p>Daher ist es wichtig, die strukturelle Komplexität im System- und Softwaredesignprozess zu minimieren. Angenommen, wir haben zwei mögliche System- oder Softwarearchitekturentwürfe: wie können wir entscheiden, welcher Entwurf besser ist, weil seine strukturelle Komplexität geringer ist?</p>
<p><strong>Wie lässt sich die strukturelle Komplexität eines Systems oder einer Software quantifizieren?</strong></p>
<p>Eine Systemarchitektur (und analog eine Softwarearchitektur) ist durch mehrere Aspekte gekennzeichnet, nämlich</p>
<ol>
<li>die Dekomposition des Systems in seine physischen Systemelemente,</li>
<li>die Dekomposition der Systemfunktionen in Systemelementfunktionen,</li>
<li>die physischen und funktionalen Schnittstellen und ihre wechselseitigen Abhängigkeiten innerhalb des Systems und seiner Elemente sowie</li>
<li>die verallgemeinerten Signale (d.h. die Übertragung von Informationen, Material oder Energie) und ihre wechselseitigen Abhängigkeiten innerhalb des Systems und seiner Elemente.</li>
</ol>
<p>Wir suchen ein Maß für die strukturelle Komplexität, mit dessen Hilfe wir</p>
<ol>
<li>die Abhängigkeiten der physischen Systemelemente,</li>
<li>die Abhängigkeiten der Funktionen der Systemelemente,</li>
<li>die Abhängigkeiten der systeminternen Schnittstellen und</li>
<li>die Abhängigkeiten der systeminternen (verallgemeinerten) Signale</li>
</ol>
<p>bewerten können.</p>
<p>Darüber hinaus wollen wir ein wichtiges Merkmal sicherheitskritischer Systeme berücksichtigen: je höher die geforderte Sicherheitsintegrität eines Systemteils ist, desto weniger strukturell komplex darf dieser Systemteil sein.</p>
<p>Abschnitt 2 beschreibt, wie wir vorschlagen, strukturelle Komplexität zu messen und zu reduzieren. Abschnitt 3 fasst die Hauptgedanken dieses Artikels zusammen.<strong><br /></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>2. <strong>Welches ist das geeignetste Maß für die strukturelle Komplexität?</strong></h2>
<h3></h3>
<h3>2.1. <strong>Strukturelle Komplexität wovon?</strong></h3>
<p>Der Inhalt dieses Abschnitts 2.1 und des nachfolgenden Abschnitts 2.2 basiert weitgehend auf [1].</p>
<p>Wie bereits in der Einleitung erwähnt, handelt es sich bei struktureller Komplexität um system- oder softwareinterne Abhängigkeiten: Je mehr Abhängigkeiten vorhanden sind, desto höher ist die strukturelle Komplexität. Abb. 1 zeigt beispielhaft einen <strong>Abhängigkeitsbaum</strong> und die zugehörige <strong>Abhängigkeitsstrukturmatrix</strong> <em>A</em> (die in der englischen Fachliteratur als &#8222;Dependency Structure Matrix&#8220;, kurz &#8222;DSM&#8220;, bekannt ist).</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_13">
				
				
				
				
				<a href="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/01/Bild1.png" class="et_pb_lightbox_image" title=""><span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="730" height="321" src="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/01/Bild1.png" alt="" title="Bild1" srcset="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/01/Bild1.png 730w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/01/Bild1-480x211.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 730px, 100vw" class="wp-image-1609" /></span></a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_40  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abb. 1:</strong> Abhängigkeitsbaum (links) und zugehörige DSM (rechts), entnommen aus [1], S. 34.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_41  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es können</p>
<ol>
<li>die Abhängigkeiten der physischen Systemelemente,</li>
<li>die Abhängigkeiten der Systemelementfunktionen,</li>
<li>die Abhängigkeiten der systeminternen Schnittstellen und</li>
<li>die Abhängigkeiten der systeminternen (verallgemeinerten) Signale</li>
</ol>
<p>durch Abhängigkeitsbäume und DSMs dargestellt werden.</p>
<h3><strong>2.2. Empfohlenes Maß für die strukturelle Komplexität</strong></h3>
<p>Die Beeinflussung anderer oder die Beeinflussung durch andere Systemelemente muss nicht direkt erfolgen – sie kann auch indirekt über Zwischenverbindungen stattfinden. Um dies zu erfassen, schlagen wir ein Maß für die strukturelle Komplexität vor, das sowohl direkte als auch indirekte Verbindungen in der Systemarchitektur berücksichtigt.</p>
<p>Bei sicherheitskritischen Systemen kann man nicht davon ausgehen, dass alle Systemelemente die gleiche Sicherheitsintegrität haben. Um dieser Tatsache Rechnung zu tragen, wichten wir die Systemelemente entsprechend ihrer Sicherheitsintegrität. Die zugehörige Wichtungsmatrix ist gegeben durch</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_14">
				
				
				
				
				<a href="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/01/Beitrag10_Formel1a.png" class="et_pb_lightbox_image" title=""><span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="837" height="181" src="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/01/Beitrag10_Formel1a.png" alt="" title="Beitrag10_Formel1a" srcset="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/01/Beitrag10_Formel1a.png 837w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/01/Beitrag10_Formel1a-480x104.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 837px, 100vw" class="wp-image-1654" /></span></a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_42  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Als <strong>strukturelles Komplexitätsmaß</strong> <em>c</em> schlagen wir die <strong>Frobenius-Norm der spaltengewichteten erweiterten Erreichbarkeitsmatrix</strong> <em>R</em><sup><small>ext</small></sup> vor, wobei die Spalten entsprechend der Sicherheitsintegrität der Systemelemente gewichtet werden:</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_15">
				
				
				
				
				<a href="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/01/Beitrag10_Formel2a.png" class="et_pb_lightbox_image" title=""><span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="837" height="312" src="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/01/Beitrag10_Formel2a.png" alt="" title="Beitrag10_Formel2a" srcset="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/01/Beitrag10_Formel2a.png 837w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/01/Beitrag10_Formel2a-480x179.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 837px, 100vw" class="wp-image-1645" /></span></a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_43  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Welche Werte sollten für die skalaren Wichtungen gewählt werden?</strong></p>
<p>In den nachstehenden Tabellen 1 und 2 geben wir Empfehlungen, die davon abhängen, ob die Systemelemente nach</p>
<ol>
<li>den „Safety Integrity Levels (SILs)“ der IEC 61508 oder</li>
<li>den „Automotive Safety Integrity Levels (ASILs)“ der ISO 26262</li>
</ol>
<p>klassifiziert sind.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_44  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Tabelle 1:</strong> Empfohlene Wichtung der Systemelemente mit SIL-Klassifizierung</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_45  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><table border="1" style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td width="340" style="width: 56.2232%;"><strong>Safety Integrity Level (SIL)<br /></strong>des Systemelements <em>s</em><sub>j</sub></td>
<td width="264" style="width: 43.7768%;">
<p><strong>Wichtung </strong><em>w</em><sub>j</sub><strong><br /></strong>des Systemelements <em>s</em><sub>j</sub></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="340" style="width: 56.2232%;">Keines / QM</td>
<td width="264" style="width: 43.7768%;">1</td>
</tr>
<tr>
<td width="340" style="width: 56.2232%;">SIL 1</td>
<td width="264" style="width: 43.7768%;">2</td>
</tr>
<tr>
<td width="340" style="width: 56.2232%;">SIL 2</td>
<td width="264" style="width: 43.7768%;">4</td>
</tr>
<tr>
<td width="340" style="width: 56.2232%;">SIL 3</td>
<td width="264" style="width: 43.7768%;">8</td>
</tr>
<tr>
<td width="340" style="width: 56.2232%;">SIL 4</td>
<td width="264" style="width: 43.7768%;">16</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_46  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Tabelle 2:</strong> Empfohlene Wichtung der Systemelemente mit ASIL-Klassifizierung</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_47  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><table border="1" style="border-collapse: collapse; width: 100%;">
<tbody>
<tr>
<td width="340" style="width: 56.2232%;"><strong>Automotive Safety Integrity Level (ASIL)<br /></strong>des Systemelements <em>s</em><sub>j</sub></td>
<td width="264" style="width: 43.7768%;"><strong>Wichtung </strong><em>w</em><sub>j</sub> <strong><br /></strong>des Systemelements <em>s</em><sub>j</sub></td>
</tr>
<tr>
<td width="340" style="width: 56.2232%;">Keines / QM</td>
<td width="264" style="width: 43.7768%;">1</td>
</tr>
<tr>
<td width="340" style="width: 56.2232%;">ASIL A</td>
<td width="264" style="width: 43.7768%;">2</td>
</tr>
<tr>
<td width="340" style="width: 56.2232%;">ASIL B</td>
<td width="264" style="width: 43.7768%;">4</td>
</tr>
<tr>
<td width="340" style="width: 56.2232%;">ASIL C</td>
<td width="264" style="width: 43.7768%;">6</td>
</tr>
<tr>
<td width="340" style="width: 56.2232%;">ASIL D</td>
<td width="264" style="width: 43.7768%;">8</td>
</tr>
</tbody>
</table></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_48  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die ISO 26262:2018, Teil 9, ermöglicht eine sogenannte &#8222;ASIL-Dekomposition&#8220; von Sicherheitsanforderungen. In der Praxis wird diese Idee auf ASIL-Dekompositionen von Systemelementen und Systemfunktionen ausgeweitet, die die dekomponierten Sicherheitsanforderungen erfüllen. Die Wichtungen in Tabelle 2 wurden so gewählt, dass jede Art von ASIL-Dekomposition &#8222;komplexitätsneutral&#8220; ist. Ein Beispiel für eine solche ASIL-Dekomposition ist in Abb. 2 a) und b) dargestellt, wobei die strukturelle Komplexität in a) und b) gleich ist.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_16">
				
				
				
				
				<a href="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/01/Beitrag10_Abb2a.png" class="et_pb_lightbox_image" title=""><span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="907" height="478" src="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/01/Beitrag10_Abb2a.png" alt="" title="Beitrag10_Abb2a" srcset="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/01/Beitrag10_Abb2a.png 907w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2025/01/Beitrag10_Abb2a-480x253.png 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 907px, 100vw" class="wp-image-1652" /></span></a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_17">
				
				
				
				
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			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_49  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Abb. 2:</strong> Abhängigkeitsbäume (a) ohne und (b) mit ASIL-Dekomposition.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_50  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3><strong>2.3 Reduzierung der strukturellen Komplexität</strong></h3>
<p>Nehmen wir an, wir haben einen statischen Systemarchitekturentwurf. Für diesen Entwurf bestimmen wir den <em>c</em>-Wert. Die strukturelle Komplexität des Systems zu reduzieren bedeutet, nach alternativen Architekturentwürfen mit niedrigeren <em>c</em>-Werten zu suchen (durch &#8222;Ausprobieren&#8220;).</p>
<p>Niedrige <em>c</em>-Werte werden in der Regel erreicht durch</p>
<ul>
<li>Definition von Abhängigkeiten, die sich von oben nach unten &#8222;verzweigen&#8220;, aber weiter unten nicht wieder „verbinden&#8220;,</li>
<li>Einführung von SIL/ASIL-Dekompositionen und zugehörigen Sicherheitsmechanismen so nahe wie möglich an den sicherheitsbezogenen Ausgängen des Systems und</li>
<li>Sicherstellung, dass ein möglichst großer Teil der Systemfunktionalität nicht sicherheitsbezogen bzw. sicherheitskritisch ist.</li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_51  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>3. Zusammenfassung</h2>
<p>In diesem Artikel wurde ein strukturelles Komplexitätsmaß <em>c</em> aus der Netzwerktheorie auf sicherheitskritische Systeme übertragen. Dieses Maß <em>c</em> für die strukturelle Komplexität basiert auf einer spaltengewichteten erweiterten Erreichbarkeitsmatrix. Eine solche Erreichbarkeitsmatrix kann bestimmt werden für</p>
<ol>
<li>das physische System und seine Dekomposition in physische Systemelemente,</li>
<li>das System und seine funktionale Dekomposition,</li>
<li>die Schnittstellenketten, die in den sicherheitsbezogenen Ausgangsschnittstellen des Systems enden, und</li>
<li>die (verallgemeinerten) Signalketten, die in den sicherheitsbezogenen Ausgängen des Systems enden.</li>
</ol>
<p>Die folgenden <strong>Eigenschaften, die von einem strukturellen Komplexitätsmaß erwartet werden,</strong> werden erfüllt durch <em>c</em>:</p>
<ol>
<li><em>c</em> ist ein Maß im mathematischen Sinne (vgl. z.B. [2]). Insbesondere ist bei einem System, das aus den <em>n</em> Elementen <em>s</em><sub>1</sub>, &#8230;, <em>s</em><sub>n</sub> besteht, der Wert von <em>c</em> unabhängig von der Reihenfolge der Systemelemente <em>s</em><sub>1</sub>, &#8230;, <em>s</em><sub>n</sub>.</li>
<li>Der Wert von <em>c</em> steigt mit der Anzahl <em>n</em> der Systemelemente.</li>
<li>Der Wert von <em>c </em>steigt mit der Anzahl der direkten oder indirekten Abhängigkeiten zwischen den Systemelementen.</li>
<li>Der Wert von <em>c</em> steigt mit zunehmendem &#8222;Safety Integrity Level&#8220; der Systemelemente.</li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Literatur</h3>
<p>[1] Sturtevant, D.J.: „System design and the cost of architectural complexity“, 2013, <a href="https://dspace.mit.edu/handle/1721.1/79551">https://dspace.mit.edu/handle/1721.1/79551</a></p>
<p>[2] <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Measure_(mathematics)#:~:text=January%202021,mass%2C%20and%20probability%20of%20events.">Maß (Mathematik) – Wikipedia</a></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_18">
				
				
				
				
				<a href="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/11/entwickler-team-software.jpg" class="et_pb_lightbox_image" title=""><span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="652" src="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/11/entwickler-team-software.jpg" alt="" title="entwickler-team-software" srcset="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/11/entwickler-team-software.jpg 800w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/11/entwickler-team-software-480x391.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 800px, 100vw" class="wp-image-746" /></span></a>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://autoconformance.com/wie-kann-die-strukturelle-komplexitaet-eines-systems-gemessen-und-reduziert-werden/">10. Wie kann die strukturelle Komplexität eines Systems gemessen und reduziert werden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://autoconformance.com">automated conformance GmbH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>9. Wie kann ich Risiken vermeiden, die die Entwicklung und Markteinführung eines Produkts verzögern?</title>
		<link>https://autoconformance.com/wie-kann-ich-risiken-vermeiden-die-die-entwicklung-und-markteinfuehrung-eines-produkts-verzoegern/</link>
					<comments>https://autoconformance.com/wie-kann-ich-risiken-vermeiden-die-die-entwicklung-und-markteinfuehrung-eines-produkts-verzoegern/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[weissblau media]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2024 14:23:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kunden.weissblaumedia.de/reinschke/?p=824</guid>

					<description><![CDATA[<p>Verzögerungen in Entwicklungsprojekten haben meistens eine von drei Ursachen. Erfahren Sie hier, welche Ursachen das sind, wie Sie sie erkennen und die zugehörigen Risiken minimieren können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://autoconformance.com/wie-kann-ich-risiken-vermeiden-die-die-entwicklung-und-markteinfuehrung-eines-produkts-verzoegern/">9. Wie kann ich Risiken vermeiden, die die Entwicklung und Markteinführung eines Produkts verzögern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://autoconformance.com">automated conformance GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_8 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_52  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>1. Einleitung</h2>
<p>Verzögerungen in Produktentwicklungsprojekten sind oft auf fehlende Kompetenzen, unklare Anforderungen oder unausgereifte Technologien zurückzuführen. Diese Risiken müssen frühzeitig erkannt und adressiert werden, um Produktentwicklungsprojekte erfolgreich und effizient abzuschließen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>2. Risikominimierungsstrategien</h2>
<h3>1. Erforderliche Kompetenzen sicherstellen</h3>
<blockquote>
<p>Ein Entwicklungsprojekt kann nur mit einem kompetenten Team normkonform durchgeführt werden. Neben dem Kompetenzmanagement sollten die Verantwortlichkeiten und die projektinternen Kunden-/Lieferantenbeziehungen klar definiert sein, um reibungslose Abläufe zu gewährleisten.</p>
</blockquote>
<h3>2. Anforderungen vollständig formulieren</h3>
<blockquote>
<p>Die Erstellung einer vollständigen Designspezifikation der obersten Produktarchitekturebene ist der erste Schritt. Sie bildet die Grundlage für die Erstellung der Sicherheitsanalyse auf dieser Ebene im zweiten Schritt. Die Ableitung eines vollständigen Satzes technischer Anforderungen dieser Ebene ist der dritte Schritt. Diese drei Schritte werden für die jeweils nächste darunterliegende Produktarchitekturebene wiederholt.</p>
</blockquote>
<h3>3. Nur hinreichend ausgereifte Technologien verwenden</h3>
<blockquote>
<p>Technologien, die in noch keinem ähnlichen Produkt verwendet wurden, sollten erst in einem Forschungs- oder Vorentwicklungsprojekt verwendet und geprüft werden. Ihre Integration in Produktentwicklungsprojekte ist erst nach Erreichen eines ausreichenden Reifegrads sinnvoll.</p>
</blockquote></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_19">
				
				
				
				
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			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_53  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>3. Zusammenfassung</h2>
<p>Die Minimierung von Risiken erfordert:</p>
<ul>
<li>ein kompetentes Team,</li>
<li>präzise und vollständige Anforderungen,</li>
<li>den Einsatz ausgereifter Technologien.</li>
</ul>
<p>Eine strukturierte Vorgehensweise reduziert Risiken und sichert den Erfolg von Entwicklungsprojekten.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_20">
				
				
				
				
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			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://autoconformance.com/wie-kann-ich-risiken-vermeiden-die-die-entwicklung-und-markteinfuehrung-eines-produkts-verzoegern/">9. Wie kann ich Risiken vermeiden, die die Entwicklung und Markteinführung eines Produkts verzögern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://autoconformance.com">automated conformance GmbH</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>8. Wie kann die erreichte Marktreife in einem Entwicklungsprojekt transparent gemacht werden?</title>
		<link>https://autoconformance.com/wie-kann-die-erreichte-marktreife-in-einem-entwicklungsprojekt-jederzeit-transparent-gemacht-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[weissblau media]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2024 14:14:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kunden.weissblaumedia.de/reinschke/?p=819</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn die technischen Anforderungen an das Produkt und seiner Elemente erstellt sind, dann kann man anhand des Status der Anforderungsverifikationen auf die erreichte Marktreife des Produkts schließen. Erfahren Sie hier, was Sie beachten müssen, damit diese Methode funktioniert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://autoconformance.com/wie-kann-die-erreichte-marktreife-in-einem-entwicklungsprojekt-jederzeit-transparent-gemacht-werden/">8. Wie kann die erreichte Marktreife in einem Entwicklungsprojekt transparent gemacht werden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://autoconformance.com">automated conformance GmbH</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_9 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_row et_pb_row_9">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_9  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_54  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>1. Einleitung</h2>
<blockquote>
<p>Die Bewertung der erreichten Marktreife eines Produkts ist essenziell, um den Fortschritt eines Entwicklungsprojekts nachvollziehbar zu machen. Ein systematischer Ansatz verbindet die technische Anforderungsspezifikation mit den Verifikationsnachweisen, um die Marktreife transparent zu bewerten.</p>
</blockquote>
<p>Dieser Beitrag zeigt, wie diese Verbindung hergestellt wird und wie der Restaufwand bis zur vollen Marktreife abgeschätzt werden kann.</p>
<h2>2. Marktreife bewerten</h2>
<h3>1. Voraussetzungen</h3>
<p>Die Marktreife eines Produkts kann nur präzise bewertet werden, wenn:</p>
<ul>
<li>alle Sicherheitsanalysen abgeschlossen sind,</li>
<li>alle Anforderungen an das Produkt und seine Elemente &#8211; einschließlich der Anforderungen an Produktion, Betrieb, Wartung und Entsorgung &#8211; formuliert sind und</li>
<li>eine klare Integrations- und Teststrategie vorhanden ist.</li>
</ul>
<h3>2. Verknüpfung von Anforderungen und Testberichten</h3>
<p>Durch eine bidirektionale Verknüpfung zwischen Anforderungen und Testberichten wird nachvollziehbar:</p>
<ul>
<li>welche Anforderungen erfolgreich getestet wurden und damit nachweislich korrekt implementiert sind und</li>
<li>welche Anforderungen noch offen oder in Bearbeitung sind.</li>
</ul>
<h3>3. Restaufwand visualisieren</h3>
<p>Burndown-Diagramme bieten eine effektive Methode, um den Fortschritt zu visualisieren. Sie zeigen den Anteil der erfolgreich implementierten und getesteten Anforderungen im Verhältnis zu allen Anforderungen. Anhand der bereits erbrachten Aufwände kann die Höhe der noch benötigten Restaufwände abgeschätzt werden.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_21">
				
				
				
				
				<a href="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/11/marktreife.jpg" class="et_pb_lightbox_image" title=""><span class="et_pb_image_wrap "><img loading="lazy" decoding="async" width="1000" height="442" src="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/11/marktreife.jpg" alt="" title="marktreife" srcset="https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/11/marktreife.jpg 1000w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/11/marktreife-980x433.jpg 980w, https://autoconformance.com/wp-content/uploads/2024/11/marktreife-480x212.jpg 480w" sizes="auto, (min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1000px, 100vw" class="wp-image-822" /></span></a>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_55  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h2>3. Zusammenfassung</h2>
<p>Die transparente Bewertung der Marktreife wird möglich durch:</p>
<ul>
<li>abgeschlossene Produktsicherheitsanalysen,</li>
<li>vollständige technische Anforderungen und zugehörige Testspezifikationen,</li>
<li>Burndown-Diagramme zur Visualisierung der implementierten Anforderungen und des Ist-Aufwands in Bezug zu den noch zu implementierenden Anforderungen.</li>
</ul>
<blockquote>
<p>Mit dieser Methode lassen sich Projekte effizient steuern und die Marktreife jederzeit nachvollziehbar darstellen.</p>
</blockquote></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_image et_pb_image_22">
				
				
				
				
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			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div>
				
				
			</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://autoconformance.com/wie-kann-die-erreichte-marktreife-in-einem-entwicklungsprojekt-jederzeit-transparent-gemacht-werden/">8. Wie kann die erreichte Marktreife in einem Entwicklungsprojekt transparent gemacht werden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://autoconformance.com">automated conformance GmbH</a>.</p>
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